Kastration eines weiblichen Kaninchens

Kastration eines weiblichen Kaninchens

Vorteile einer Kastration:

-Weibliche Kaninchen haben ein hohes Risiko Gebärmutterprobleme und Tumore zu bekommen. Eine frühzeitige Kastration beugt dem vor.

-vermehrt aggressives Verhalten gegenüber Haltern und Artgenossen kann reduziert werden

– häufige Scheinträchtigkeiten stellen eine Belastung für das Tier dar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Gebärmutterprobleme und Tumore

– häufiger Nestbau kann zusätzlich eine Blastung für das Partnertier darstellen, wenn diesem dafür ebenfalls Haare herrausgerissen werden

– Verhinderung einer Trächtigkeit

Vor einer Operation wird das Kaninchen genau untersucht um sicherzustellen, dass es gesund ist. Optimalerweise erfolgt zudem eine Kotuntersuchung auf Parasiten und eine Blutuntersuchung. Denn vorhandene Erreger, die bisher keine Symptome verursacht haben, können durch die Belastung des Immunsystems bei der Narkose teilweise schwere Kankheitsgeschehen auslösen.

Am Tag der Operation dürfen Kaninchen, anderst als Hund und Katze, nicht nüchtern sein. Da die Tiere nach dem Aufwachen auch gleich wieder fressen sollen, empfiehlt es sich, etwas von dem bekannten Futter von zuhause mitzubringen.

Die Narkose besteht aus drei Komponenten, die alle sofort wieder aufhebbar sind. Bei längeren Operationen, wie bei der Katration eines weiblichen Kaninchens, wird eine Gasnarkose mit Intubation, ähnlich wie beim Menschen, verwendet. Diese ist schonender und sehr gut steuerbar. Während der Narkose werden Herzfunktion, Atmung und weitere Parameter auf Monitoren dargestellt und ständig überwacht.

Bei der Kastration des weiblichen Kaninchens werden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt. Danach wird die Bauchdecke so vernäht, dass keine Fäden außen sichtbar sind und auch nicht gezogen werden müssen.

Nach der Operation wacht das Tier durch Aufhebung der Narkose relativ schnell wieder auf. Es wird warm gehalten und sichergestellt, dass es wieder normal anfängt zu fressen.

In den ersten Tagen nach der OP bekommt das Kaninchen Schmerzmittel und sollte sich noch etwas schonen. Hohe Sprünge sollten vermieden werden.

Die Kastration weiblicher Kaninchen kann aus mehreren Gründen sehr sinnvoll sein. Bei Kaninchen wird der Eisprung beim Deckackt durch die Berührung des Rammlers am Rücken der Häsin ausgelöst. Auch durch Streicheln des Tieres am Rücken durch den Besitzer kann ein Eisprung ausgelöst werden. Die Gebärmutter bildet sich an, um sich auf eine Trächtigkeit vorzubereiten. Oft kommt die Geärmutter durch ständige Stimulation kaum zur Ruhe und

Meerschweinchen – Haltung, Ernährung etc.

Meerschweinchen sind Herden- und Fluchttiere, sie brauchen unbedingt einen oder mehrere Partner der gleichen Art. Ein Kaninchen ist kein gleichwertiger Ersatz, da die Sprache der beiden Tiere unterschiedlich ist. Meerschweinchen sind sehr „gesprächige“ Tiere und haben eine andere Körpersprache als Kaninchen. Mehrere Meerschweinchen und Kaninchen können dagegen problemlos zusammengehalten werden. Achten sie bitte darauf, daß der Käfig groß genug (für 2 Tiere mindestens 0,60 x 1,20 m Grundfläche) und abwechslungsreich eingerichtet ist. Weiterlesen

Fundhasen und Fundvögel

Was tun mit gefundenen Feldhasen?

Feldhasen werden als Nestflüchter geboren, d.h. mit offenen Augen und mit Fell, sie haben lediglich eine Mulde, in der sie abgelegt werden und werden meist nur 1x am Tag von der Mutter gesäugt.

Oft geraten junge Feldhasen in Menschenhand, weil jemand sie in ihrer Mulde findet und als vermeintlich verwaist mitnimmt. Das sollte bitte unterlassen werden, denn die Hasenmütter lassen ihre Babies über längere Zeit allein und kommen nur zum Säugen. Dies ist in der Natur durchaus sinnvoll und wer ein Hasenkind unbedacht an sich nimmt, rettet es nicht, sondern verwehrt ihm ein normales Aufwachsen! Weiterlesen

Kaninchenhaltung im Freien

Eine ganzjährige Außenhaltung von Kaninchen ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  1. Das Gehege muß komplett eingezäunt sein, das heißt auch unter dem Boden, seitlich und als “Deckel” sollte man engen Kaninchendraht benutzen, damit sich die Kaninchen nicht ausgraben können und vor allem damit sich kein Marder oder Fuchs reingraben kann!!! Es gab schon viele Todesfälle wegen Marderattacken (sie kommen meist nachts). Weiterlesen

Kaninchen lieben Gesellschaft

Kaninchen zählen in Deutschland schon seit dem 12. Jahrhundert zu den Haustieren des Menschen. Während sie früher jedoch nahezu ausschließlich als Nutztiere dienten, sind sie heute beliebte Heimtiere. In Erinnerung an enge Holzställe mit Maschendrahtgitter gelten sie vielfach immer noch als gänzlich anspruchslos in der Haltung. Wer ein Kaninchen jedoch artgerecht halten will, muss eine Reihe von Faktoren berücksichtigen. Weiterlesen