Tierarzt aus Neckarsulm: Erste Hilfe: Rat für Hund und Katze

Gerade bei Hunden ist die Verletzungsgefahr groß – schnelle Hilfe kann Leben retten

Selten ist ein Tierarzt zugegen, wenn einem Tier etwas zustößt. Zumeist sind es Hunde, die sich verletzen. „Beim Herumtoben oder beim Spaziergang geschehen die meisten Unfälle“, weiß Dr. med. vet. Charlotte Haberkern, die gemeinsam mit Dr. med. vet. Susanne Haberkern-Chatzis eine weithin bekannte Tierarztpraxis in Amorbach in unmittelbarer Nähe zu Heilbronn und Neckarsulm führt. Stürze, Beißereien mit anderen Hunden, Überhitzung beim Hund, Verkehrsunfälle mit Autos, Mopeds oder Fahrrädern können schlimme Verletzungen nach sich ziehen.

Selbst harmloses Stöckchenwerfen birgt ein hohes Verletzungsrisiko. Umso wichtiger ist die Erstversorgung, um das Tier schnell in eine stabile, transportfähige Lage zu versetzen.

Schnelle Hilfe: Tierarztpraxis Haberkern in der Region Heilbronn

Im Grunde sollte sich jeder Tierbesitzer mit Erster Hilfe auseinandersetzen und in der Lage sein, seinem Vierbeiner in einer Notsituation effektiv und entschlossen zu helfen. Denn kommt es zu einem Unfall, dann ist guter Rat teuer. Für ein verletztes Tier ist das Herrchen bzw. das Frauchen ein wichtiger Bezugspunkt er gibt Sicherheit und kann in einer Notlage beruhigend auf das Tier einwirken. Zunächst einmal sollten vor allem Hundehalter Telefonnummern für den Notfall immer dabei haben. Besonders wichtig – die Telefonnummer des Tierarztes. „Schon am Telefon können wir wichtige Informationen erfragen, Symptome einordnen und Hinweise geben, wie man sich zu verhalten hat. Dann sollte wenn möglich umgehend unsere Tierarztpraxis in Amorbach bei Heilbronn aufgesucht werden“, so Tierärztin Dr. med. vet. Charlotte Haberkern.

Besitzer von Hunden oder Katzen besuchen einen Erste-Hilfe-Kurs

Hilfreich ist es zudem, im Haushalt eine Notfallapotheke einzurichten. Desinfektionsmittel, eine Decke und Verbandszeug (Binden, Wundkompressen) sollten griffbereit sein. Weitere Dinge, die in einer Tier-Hausapotheke nicht fehlen dürfen:

  • Einweghandschuhe,
  • Pinzette,
  • Zeckenzange,
  • Einwegspritzen (ohne Nadel) zur Verabreichung von Medikamenten,
  • Desinfektionsmittel

Viele Besitzer von Hunden oder Katzen besuchen einen Erste-Hilfe-Kurs. Tierärzte oder Hundevereine kennen Einrichtungen, wo diese Kurse absolviert werden können. Gerade auch bei kleineren Wunden können Tierbesitzer schnell helfen. Denn auch sie müssen sorgfältig versorgt werden, um Infektionen zu verhindern.